Weihnachtskiefer

Der ökologischste aller Weihnachtsbäume

Der NABU Osnabrück engagiert sich seit 40 Jahren im Venner Moor für dessen Schutz. In diesem Rahmen werden dort mit großem haupt- und ehrenamtlichen Engagement mittlerweile ca. 28 ha degenerierte Moorflächen von Baumbewuchs freigehalten um die Flächen in einen annähernd naturnahen Zustand zu bringen bzw. zu halten (siehe unter „Was wir machen“). Der Baumaufwuchs, der immer wieder entfernt werden muss, besteht in erster Linie aus Birke, Trauben­kirsche, Faulbaum und Kiefern.

Vor diesem Hintergrund lag es nahe nach einer sinnvollen Verwertung der Bäume zu suchen, da sie ohnehin gefällt werden und bisher lediglich kompostiert oder „nur“ als Brennholz genutzt wurden. So entstand 2016 erstmalig die Idee der „Weihnachtskiefer“. Der Ansatz ist, im ökologischen Kreislauf quasi eine „Zwischennutzung“ einzuschieben und damit Ersatz für den nicht besonders umweltfreundlichen althergebrachten Weihnachts­baum von der Plantage anzubieten. Im internen Kreis wussten die NABU-Aktiven die „Weihnachts­kiefer“ schon länger zu schätzen, denn sie hält sich sehr lange und nadelt zudem kaum.

Die Ökobilanz dieser Bäume ist im Vergleich mit der klassischen Nordmanntanne nicht zu toppen, denn es gibt keine weiten Transportwege, keinerlei Pestizideinsatz und auch keinen Flächen­verbrauch.

Jedes Jahr gibt es gegen eine Spende von 15 € + X wieder Weihnachtsbäume aus dem Venner Moor. Bitte beachtet jeweils die aktuellen Daten auf unserer Seite.